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Gemeinsam stark in Zeiten globaler Umbrüche

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Mit einer Jubiläumskonferenz hat die Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer (AHK Polen) am 14.10. in Warschau ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert. Unter dem Motto „30 Jahre AHK Polen – Brücken bauen für morgen“ kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zusammen, um über Strategien für eine widerstandsfähige und zukunftsorientierte Zusammenarbeit zu diskutieren.

Gemeinsam stark in Zeiten globaler Umbrüche
AHK Polen

Mit einer Jubiläumskonferenz hat die Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer (AHK Polen) am 14.10. in Warschau ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert. Unter dem Motto „30 Jahre AHK Polen – Brücken bauen für morgen“ kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zusammen, um über Strategien für eine widerstandsfähige und zukunftsorientierte Zusammenarbeit zu diskutieren. Dabei wurde unterstrichen, dass Deutschland und Polen sich heute als wirtschaftliches Doppelzentrum Europas verstehen, verbunden durch Vertrauen, Innovationskraft und gemeinsame Verantwortung für die Wettbewerbsfähigkeit des Kontinents.

 

Eröffnet wurde die Konferenz von Katarzyna Byczkowska, Präsidentin der AHK Polen, Sofie Geisel von der Deutschen Industrie- und Handelskammer, Jens Beiküfner von der Deutschen Botschaft in Warschau und Ignacy Niemczycki, Staatssekretär im polnischen Außenministerium.

 

AHK-Hauptgeschäftsführer Lars Gutheil blickte gemeinsam mit den früheren Geschäftsführern Gabriela Jaworek und Lars Bosse auf drei Jahrzehnte erfolgreicher Kammerarbeit zurück. „30 Jahre Handelskammer – das bedeutet drei Jahrzehnte gemeinsamer Erfolge“, sagte Gutheil. „Aus den Anfängen der 1990er Jahre ist eine Partnerschaft gewachsen, die heute zu den tragenden Säulen der europäischen Wirtschaft zählt.“

 

Ein Schwerpunkt der Jubiläumskonferenz lag auf dem Thema „Digitale Souveränität: Wirtschaft und Sicherheit im globalen Kontext“. Im Panel diskutierten Andrzej Dopierała (Asseco Data Systems SA), Dr. Agnieszka Jankowska (T-Mobile Polska), Michał Popiołek (mBank) und Jan Jakub Szczyrek (MindMade, WB-Gruppe) unter der Moderation von Ilona Antoniszyn (Volkswagen AG). Sie betonten, dass Europas digitale Unabhängigkeit nur durch gemeinsame Investitionen, Forschung und Kompetenzaufbau gesichert werden könne.

 

Ein weiteres Panel widmete sich der Markenkommunikation zwischen Deutschland und Polen. Unter dem Titel „Marke trifft Markt“ stellten die AHK Polen und die Agentur Dragon Rouge die Ergebnisse einer gemeinsamen Studie vor. Diskutiert wurde unter anderem von Anna Biekionis (DKV Mobility Polska), Franziska Giffey (Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Berlin), Arkadiusz Łoś (Dragon Rouge), Beata Mitukiewicz (PKO Bank Polski), Magdalena Roman (fritz-kola) und Thomas Schardt (MakoLab Deutschland GmbH). Moderiert wurde das Gespräch von Dr. Ewa Łabno-Falęcka (Mercedes-Benz Vans Project Jawor).

 

Zum Abschluss sprach Prof. Marcin Piątkowski über die wirtschaftlichen Perspektiven Europas. Deutschland als Stabilitätsanker und Polen als Wachstumszentrum zeigten, wie Kooperation und Innovation die europäische Wirtschaft stärken können.

 

„Die nächsten 30 Jahre werden nicht einfacher, aber sie bieten enorme Chancen“, fasste Gutheil zusammen. „Wenn wir auf Offenheit, Vertrauen und Innovation setzen, können Deutschland und Polen gemeinsam neue Wege gehen und Europa zukunftsfähig machen.“

 

Die Jubiläumskonferenz machte deutlich: Die deutsch-polnische Partnerschaft bleibt ein entscheidender Faktor für Wachstum, Stabilität und Zusammenhalt in Europa.

 

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