Rossmann wird die größte Investition seiner 33-jährigen Geschäftstätigkeit in Polen realisieren. Das Unternehmen investiert nahezu eine halbe Milliarde Złoty in den Ausbau und die Automatisierung seines Logistikzentrums in Pyskowice in Schlesien, das nach Abschluss des Projekts zu den modernsten Anlagen dieser Art im Land gehören wird.
Im Rahmen der Investition wird die Fläche des Zentrums um 23.000 m² erweitert und soll künftig insgesamt 66.000 m² umfassen. Damit wird der Standort in Pyskowice die Größe des Hauptlogistikzentrums von Rossmann in Łódź erreichen und eine Schlüsselrolle bei der Versorgung des wachsenden Filialnetzes übernehmen. Das Unternehmen verfügt in Polen über drei Logistikzentren.
Der neue Teil des Komplexes wird mit modernen Automatisierungslösungen ausgestattet, darunter ein Hochregallager mit 27.000 Palettenstellplätzen, ein Miniload-System, vollautomatisierte Kommissionierbereiche sowie Technologien zur Sequenzierung und effizienten Abwicklung von Versandeinheiten. Der erweiterte Standort wird über spezielle Brückenkonstruktionen für Mitarbeiter sowie für den automatisierten Warentransport mit der bestehenden Infrastruktur verbunden.
Nach Angaben des Unternehmens wird die Einführung der neuen Technologien die Effizienz der Logistikprozesse von Rossmann in Polen um nahezu 30 Prozent steigern und die Versorgung von mehr als 2.100 Filialen auf dem polnischen Markt weiter stärken. Der Ausbau der Kapazitäten ist von besonderer Bedeutung, da das Filialnetz jedes Jahr um rund 160 neue Geschäfte wächst.
Die Investition wird zudem positive Auswirkungen auf den lokalen Arbeitsmarkt haben. Rossmann plant die Schaffung von rund 300 neuen Arbeitsplätzen. Gesucht werden unter anderem IT-Spezialisten, Instandhaltungstechniker, Schichtleiter sowie Lagerarbeiter.
Die Fertigstellung des Projekts ist für die zweite Hälfte des Jahres 2027 vorgesehen. Der Ausbau des Logistikzentrums in Pyskowice reiht sich in den breiteren Trend umfangreicher Investitionen deutscher Unternehmen in Polen ein, die nicht nur den Ausbau der Produktion, sondern auch moderne Logistikinfrastruktur und die Automatisierung operativer Prozesse umfassen.