Logo der Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer

Die Kraft der Synergie in der Praxis – BASF über die deutsch-polnische Zusammenarbeit

  • News

Ein Gespräch mit Jarosław Muczek, Direktor für Kommunikation und externe Beziehungen bei BASF Polen, Goldpartner der German Lounge beim 18. Europäischen Wirtschaftskongress in Kattowitz.

BASF_German Lounge
AHK Polen

AHK Polen: Warum haben Sie sich entschieden, Partner der German Lounge beim 18. Europäischen Wirtschaftskongress zu werden, und welche Erwartungen verbinden Sie mit Ihrer Teilnahme an diesem Projekt?

 

Jarosław Muczek: Die German Lounge ist sozusagen eine Fortsetzung des gemeinsamen Pavillons für AHK-Mitgliedsunternehmen, den wir bereits beim Wirtschaftforum in Karpacz 2023 hatten, wo BASF einer der Initiatoren dieses Projekts war. Nach dem Umzug zum EKG und dem Erfolg der letztjährigen Ausgabe haben wir uns auch 2026 entschieden, die German Lounge finanziell und organisatorisch zu unterstützen. Und was erwarten wir? Die Wiederholung des Erfolgs von 2025: hohe Besucherzahlen am Stand, wichtige Gäste, interessante Gespräche und spannende Debatten über alles, was für unser Geschäft wichtig ist, aber auch im weiteren Kontext der deutsch-polnischen Wirtschaftskooperation.

 

AHK Polen: Das Motto der diesjährigen Ausgabe der German Lounge lautet: „Die Kraft der Synergie – Innovation, Partnerschaft, Resilienz“. Wenn Sie ein Element nennen müssten, das heute am besten die „Kraft der Synergie“ in Ihrer Branche angesichts der aktuellen geopolitischen Herausforderungen definiert, welches wäre das?

 

JM: Die Kraft der Synergie bedeutet für unsere chemische Industrie, die sich einer außergewöhnlich schwierigen Marktsituation gegenübersieht, die Bündelung der Kräfte aller Akteure auf dem europäischen Industriemarkt im Kampf um die Wiedererlangung der verlorenen Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den Märkten in den USA und im Fernen Osten. Nur Synergien, um Druck für bessere Regulierungen und mehr Unterstützung der Industrie auszuüben, werden es ermöglichen, die Produktion in Europa in den neuen Rahmenbedingungen der Weltwirtschaft zu erhalten.

 

AHK Polen: Welche Rolle kann die deutsch-polnische Wirtschaftszusammenarbeit bei der Stärkung der Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit Europas spielen, und welche Bereiche gemeinsamer Investitionen oder Initiativen wären entscheidend, um dieses Ziel zu erreichen?

 

JM: Polnische und deutsche Unternehmen in energieintensiven Sektoren stehen seit mehreren Jahren vor zwei zentralen Herausforderungen für ihr Überleben: sinkender Wettbewerbsfähigkeit und extrem hohen Energiekosten. Und nur auf diesen Feldern kann eine gemeinsame, einheitliche Stimme, gestützt durch eine starke Position auf politischer Ebene, die Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit Europas wiederherstellen.

 

AHK Polen: Vielen Dank für das Gespräch.

In den Kategorien:

Die neuesten Nachrichten lesen

Alle Neuigkeiten ansehen
  • ESA wählt Warschau als Standort für Raumfahrt-Zentrum
    Neuigkeiten

    ESA wählt Warschau als Standort für Raumfahrt-Zentrum

    Warschau wird Sitz eines neuen Zentrums der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Die Entscheidung wurde von Ministerpräsident Donald Tusk, dem Minister für Finanzen und Wirtschaft Andrzej Domański sowie ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher am Montag, 13. Juli 2026, bekannt gegeben. Damit entsteht erstmals ein offizielles ESA-Zentrum in einem Land, das nicht zu den Unterzeichnerstaaten der ESA-Konvention von 1975 gehört – ein Meilenstein für die Entwicklung des polnischen Raumfahrtsektors und ein starkes Signal für die wachsende Rolle Polens in Europas Raumfahrtpolitik.

  • Porträt einer Person mit verdecktem Gesicht in einem Büro, im Vordergrund mit grünem Blazer und schwarzem Top, vor unscharfem Hintergrund mit Fenstern und Glasflächen.
    Neuigkeiten

    Joanna Maria Stolarek ist neue Direktorin für Strategie, Kommunikation & Public Affairs bei der AHK Polen

    Mit der Berufung von Joanna Maria Stolarek zur Direktorin Strategie, Kommunikation und Public Affairs erweitert die AHK Polen ihre Geschäftsführung.

  • Rheinmetall plant eine große Investition in Polen
    Neuigkeiten

    Rheinmetall plant eine große Investition in Polen

    Angesichts des steigenden Bedarfs an Artilleriemunition hat der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall Interesse am Bau eines Werks in Polen bekundet. Das Werk soll modulare Treibladungen für 155-mm-Munition produzieren. Der Wert der ersten Projektphase wird auf bis zu 120 Mio. Euro geschätzt. Die Investition soll als deutsch-polnisches Gemeinschaftsprojekt mit umfangreicher Beteiligung polnischer Zulieferer umgesetzt werden.

Suchen Sie etwas Anderes?

In unserem Informationszentrum finden Sie aktuelle Neuigkeiten, Downloads, Videos, Podcasts...

Zum Info Hub